Therapeutischer Fortschritt in Medizin und Zahnmedizin beruht häufig auf neuen Materialien. Fortschritte wie festsitzende kieferorthopädische Apparaturen oder die intraorale Kieferbruchschienung waren Ende des 19. Jahrhunderts erst möglich, nachdem mundbeständiger Stahl entwickelt worden war. Die zahnärztliche Implantologie ist ein Paradebeispiel für einen solchen materialbedingten Fortschritt. Seinen beispielhaften Aufschwung nahm unser Fach erst nach der Einbindung des Materials Titan, obwohl die Idee des intraossär verankerten Zahnersatzes schon viele Jahrhunderte alt war.
Neue Technologien und Materialien wurden selten spezifisch für die Medizin oder Zahnmedizin entwickelt. Meistens geht ein Wissenstransfer aus einem anderen Anwendungsgebiet oder einer Grundlagendisziplin voraus. Dazu bedarf es unter anderem heller Köpfe, Beobachtungsgabe, glücklicher Umstände und vor allem guter Partner.
Neues Wissen entsteht schrittweise von den Grundlagen bis zum Patienten. Diese Transferschritte spiegeln sich auch im Konzept unseres Kongresses in den verschiedenen Foren. Wissenstransfer und damit Informationsverbreitung unter ihren Mitgliedern ist eine wichtige Aufgabe einer Fachgesellschaft. Machen wir gemeinsam den DGI Kongress Frankfurt 2008 zu einer Plattform des Wissensaustausches zwischen Entwicklern, Industrie und Praktikern. Schaffen wir das innovative Kongressklima, das helle Köpfe zu neuen Ideen anregt, um mit neuen Technologien und Materialien zu neuen Horizonten vorzudringen.
Date: 27. - 29. November 2008
Mitglieder DGI 02.12 - 22.09.2008 € 395.-
Mitglieder DGI 23.09 - 31.10.2008 € 465.-
Mitglieder DGI 01.11 - 29.11.2008 € 515.-
Nichtmitglieder 02.12 - 22.09.2008 € 475.-
Nichtmitglieder 23.09 - 31.10.2008 € 545.-
Nichtmitglieder 01.11 - 29.11.2008 € 595.-
Speaker:
City: Maritim Hotel & Congress Center Frankfurt a.M., Deutschland